Kann man im Internet nebenbei Geld verdienen?
Diese, zugegeben sehr pauschal gestellte Frage, kann man ohne mit der Wimper zu zucken mit einem pauschalen "Ja, kann man!" beantworten. Viel interessanter ist allerdings die Beantwortung der Folgefrage "Und wie?". Sind die E-Mail-Postfächer der Nation mittlerweile randgefüllt mit dubiosen Nachrichten zu einem "Sofortverdienst über Nacht" und dem perfekten "Nebenjob von Zuhause", so lohnt sich vermutlich ein vorsichtiger Blick hinein in diese überaus lukrativ klingende (!) Branche. Aus diesem Grund widme ich mich heute diversen Möglichkeiten, im Internet eine schnelle (oder manchmal auch eher langsame) Mark nebenher zu machen.
Prinzipiell kann man die diversen Verdienstmöglichkeiten die sich uns im Internet anbieten in zwei Kategorien aufteilen. Die passiven und die aktiven Varianten:
Passive Varianten
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen den ganzen Tag lang auf der Couch und schauen richtigen Richtern beim richten zu, während die Euros still und leise (aber nicht heimlich, denn wer will schon nach Lichtenstein fahren, um einen schnöden Kontoauszug zu holen?) von gutherzigen Unternehmen Richtung privates Girokonto wandern. Wäre das nicht schön?
Sicherlich, wenn es tatsächlich so einfach wäre.
Halten Sie sich fern von jedem Anbieter, der solch' eine Versprechung von sich gibt! Auch wenn einige Möglichkeiten zu finden sind, die zumindest ansätzlich einen vollständig passiven Verdienst möglich machen, sind prinzipiell immer Mühen Ihrerseits notwendig, um die Kasse auch tatsächhlich aufzufüllen. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle die aktuelle Variante etwas relativieren:
Nahezu passive Varianten
Hiermit sind diejenige Möglichkeiten gemeint, die nach einer anfänglichen Anstrengung keine weiteren Mühen erfordern:
Die eigenen T-Shirts verkaufen auf Spreadshirt.de
Wenn Sie kreativ sind und sich nicht davor scheuen, diese Kreativität auf T-Shirts und anderen Textilien festzuhalten, dann können Sie bei Spreadshirt einen für Sie sehr interessanten Service nutzen. Spreadshirt stellt Ihnen einen eigenen Onlineshop zur Verfügung, in dem Sie T-Shirts mit Ihrem individuelen Auftruck verkaufen können. Die Einrichtung ist relativ simpel und nach ein wenig Einrichtungsarbeit haben Sie ein ansehnliches Sortiment eingepflegt, welches Sie Ihrer persönlichen Zielgruppe anbieten können. Im Falle eines Verkaufs kümmert sich spreadshirt um die vollständige Abwicklung, also den tatsächlichen Druck des gewünschten T-Shirts, den Versand und die Zahlungsabwicklung. Als Verdienst wird Ihnen ein Anteil am Umsatz verreichnet. Vor allem für Vereine und andere Interessensgruppen bietet sich somit eine einfache Möglichkeit, hochwertige Textilien mit einem individuellen Aufdruck anzubieten.
Die eigene HomepageÂ
Mit einer eigenen Homepage eröffnen sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, etwas Geld nebenher zu machen:
- Onlinewerbung
Als Anbieter für textbasierte Onlinewerbung sticht vor allem Google AdSense heraus. Hier lassen sich realtiv einfach Codeschnippsel generieren, die, nachdem man sie in die eigene Homepage kopiert hat, kleine bis große Werbeanzeigen präsentieren. Google bezahlt dabei nach der Menge der Klicks darauf, also je nachdem wie viele Besucher diese Werbelinks geklickt haben. Alternativen zu Google sind Contaxe.com oder Sponsorads.de. Neben den klassischen Werbeeinblendungen wie Banner und Textanzeigen sind mittlerweile eine Fülle von unterschiedlichen Einblendungsmöglichkeiten (Popups, Layer, PagePeels, etc..) im Web zu finden. - Blogbeiträge
Wer keine eigene Homepage hat, kann sich bei Anbieter wie trigami.de oder overblog.de schnell und einfach einen Blog erstellen und mit dem Schreiben loslegen. Bei Trigami werden Sie nach einem Evaluierungszeitraum eine Anfrage zu einem Thema (meistens ein spezielles Produkt) erhalten, über das Sie schreiben sollen. Diese, von Unternehmen "gepsonsorte" Bloggerei, ist insofern unangenehm, als das Sie die Themen vorgegeben bekommen. Bei overblog hingegen können Sie schreiben worüber Sie möchten und werden an den Werbeeinahmen beteiligt. - Versicherungsvergleiche
Eine Alternative zu den "klassischen" Werbemöglichkeiten sind spezielle Versicherungsvergleiche, die Sie innerhab Ihrer eigenen Seite anbieten können. Partner-versicherung.de ist solch ein Anbieter. Nach der Registrierung als Partner können Sie aus einer Vielzahl von Verischerungsvergleichen (Bspw. KFZ-, Tier- oder Rentenversicherungen) wählen und diese als sog. iFrame auf Ihrer Seite einbinden. Ein bis an die Spitze getriebenes Beispiel was man damit machen kann, ist die Seite Optimalversichert.net. - Gewinnspielauflistung
Auf ganz nett ist es, wenn man eine stets aktuelle List von Internet-Gewinnspielen auf der eigenen Website anbietet und bei einam Klick auf einen der Anbieter etwas Geld nebenher macht. Einfach auf absahnen.de registrieren und ebenfalls einen iFrame auf der eigenen Seite einbinden. Ein Beispiel ist hier zu finden. - Amazon-Shop
Amazon bietet mit seinem Amazon-Partnerprogramm die Möglichkeit, einen eigenen Shop mit den Inhalten von Amazon aufzubauen. Daneben stehen die üblichen Werbemöglichkeiten zur Verfügung, wie etwa kleine Anzeigen oder Banner. Ein Beispiel eines Amazon-Shops ist hier zu finden.
Aktive Varianten
Bei promio.net kann man regelmäßig an Umfragen teilnehmen und somit etwas Geld nebenher verdienen. Neben Umfragen kann man unter anderem auch Werbespot oder Printkampagnen bewerten. Ein alteingessener Anbieter ist ebenfalls ciao.de. Hier werden regelmäßig Umfragen im Marktforschungsumfeld angeboten, die man durcharbeiten muss. Bezahlt wird pro erfolgreich ausgefüllter Umfrage.
Info-mails.de bietet diverse Angebote an, mit denen man ein paar Cents machen kann. Da wäre zum einen eine Werbegespickte Startseite, die man betrachten muss, oder zum anderen E-Mails, die gelesen werden müssen. In beiden Fällen muss man am Ende der jeweiligen Seite/E-Mail einen Code eintippen, um einige Cents gutgeschrieben zu bekommen. Ähnlich, allerdings nicht mit E-Mails sondern mit SMS funktioniert smskohle.de. Eine Mischung aus SMS und Meinungsumfragen bietet der Anbieter Meinungsstudie.de an. Hier wird allerdings in Gutscheinen ausgezahlt, dafür sind die Vergütungen in der Summe recht hoch.
Eine witzige Idee hatten die Betreiber von Zankapfel.de: Nachdem sich zwei Parteien auf ein Thema und einen "Streitwert" geeinigt haben, wird nacheinander argumentiert, warum man selbst recht hat mit seinem Standpunkt und warum der andere nicht. Die Community rund um das Portal stimmt innerhalb einer festgelegten Zeitspanne ab, wem sie glauben möchten und am Ende steht ein Gewinner fest, der die Streitsumme erhält. Auch wenn momentan nocht nicht allzu viel los ist in diesem Portal, wird es hier sicherlich bald hoch her gehen.
Hier noch etwas Literatur zum schmökern:


Comments
Noch keine Kommentare.
Leider ist die Kommentarfunktion zur Zeit deaktiviert.